Sonntag, 2. Juli 2017

Einradeln auf der Vennbahn

Es ist ja fast schon Tradition, dass wir vor einer Radreise auch ein paar Tage Einradeln in unser Programm aufnehmen. Dieses Jahr wollten wir in die Eifel fahren, denn dort locken einige ehemalige Bahntrassen, die zu bequemen Radwegen umgebaut wurden. Die längste davon ist mit ca. 130 km der Vennbahn-Radweg.

Ausgangspunkt für uns war Trier, das wir mit der Bahn erreichten. Wir übernachteten im Herzen der Stadt, mitten im Trubel des Altstadtfestes.

Der SWR postierte sich direkt an der Porta Nigra

Trier, Marktkirche St. Gangolf

Trier, Häuserzeile in der Simeonstraße

Trier, Karl-Marx-Haus
Das Geburtshaus von Karl Marx ist heute ein Museum
An der Mosel entlang radelten wir zur Sauer, um in Luxemburg dem Lauf des Flusses bis zum Prümtal- und Enztalradweg zu folgen. Diese Radwege führten uns durch die verkehrsarme Eifel zur Vennbahn.
Moselradweg

Wir reisen in Luxemburg ein

Hopfenanbau im Bierbrauerland nahe Bitburg

Kurz nach der belgischen Grenze erreichen wir
die Vennbahn
In Belgien trafen wir dann auf den Vennbahn-Radweg, dem wir in Richtung Aachen folgten.

Verlauf der ehemaligen Vennbahn
Der Radweg ist gut beschildert

Immer wieder laden Picknickplätze zur Rast ein

Die Tunnels sind bis 22 Uhr beleuchtet
Freiherr von Korff-Brücke bei Born
 

Auf asphaltierten Wegen (nur ein ganz kurzes Stück bei Monschau ist unbefestigt, aber gut zu fahren), weitab von Autostraßen, radelten wir meist inmitten wunderbarer Natur.



Immer wieder sind Zeugen der Vergangenheit zu sehen


Schade, dass hier die Radler warten müssen - und nicht die Autos!
Wir kommen sicher einmal wieder in die Eifel, es gibt ja noch einige Radwege dort zu entdecken!

Freitag, 5. Mai 2017

JOGLE oder LEJOG?

Es wird Zeit, endlich mal auf die Insel zu fahren. Dort waren wir noch nie! Okay, Pit war vor vielen Jahren mal für ein paar Tage in London. Aber sonst ist das Königreich ein eher weißer Fleck auf unserer Reiselandkarte. Zeit, das zu ändern, denken wir.

Für Radreisende gibt es dort immerhin eine berühmte Route, die sich hinter den kryptischen Kürzeln E2E oder LEJOG, aber auch JOGLE verbirgt. Es handelt sich hierbei um die Strecke "End to End", also vom äußersten Südwesten zum entferntesten nordöstlichen Punkt der britischen Hauptinsel. Von Land`s End nach John O'Groats (LEJOG) oder in umgekehrter Richtung von John O'Groats nach Land's End (JOGLE).




Wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob wir nun LEJOG oder JOGLE unter die Reifen nehmen werden. ;-)) Nun ja, bis zum Start im Sommer dauert es noch eine Weile. Und bis dahin werden wir uns sicher entscheiden können - aber eines wissen wir: es wird unsere ganz persönliche Brexit-Tour werden....

Donnerstag, 9. März 2017

Südamerika 2016/17 - ein Fazit

Bereits der Anflug über die
Anden ist spektakulär


Was für ein Kontinent! Diese unermesslichen Weiten der Pampas, diese Gipfel der Anden in schwindelerregenden Höhen, diese unglaublichen Kräfte der Natur im südlichen Patagonien - überhaupt die ganze Natur ist oft nur als atemberaubend zu beschreiben!


Freitag, 17. Februar 2017

Auch die längste Reise...

...geht irgendwann einmal zu Ende. Auch für uns ist es so weit, wir genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages, die Wärme des argentinischen Sommers hier in Buenos Aires. Demnächst verlassen wir Südamerika, um nach drei Monaten wieder in die Heimat zu fliegen.

Sonnenuntergang

Dienstag, 7. Februar 2017

Das Haus in Montevideo

Kennt ihr diesen Film mit Heinz Rühmann und Ruth Leuwerik? "Das Haus in Montevideo" wurde 1963 von Helmut Käutner verfilmt. Wir kennen aus diesem Streifen nur Ausschnitte, dennoch kam er uns gleich in den Sinn, als wir uns zu einem Kurztrip nach Uruguay aufmachten.

Uruguay? Was wissen wir von diesem kleinen Land? Ehrlich gesagt nicht besonders viel. Die Hauptstadt heißt Montevideo und die Fußballnationalmannschaft gehört zu den erfolgreichen Teams bei Weltmeisterschaften. Das war's dann aber auch schon.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Iguazú = Großes Wasser

Da haben die Guaraní aber schon ziemlich tief gestapelt, als sie den Wasserfällen den Namen "y" (Wasser) "guasu" (groß) gaben. Sie hätten mindestens gigantisch oder überwältigend dazu sagen können. Denn diese Beschreibung kommt uns immer wieder über die Lippen, als wir im Parque Nacional de Iguazú unterwegs sind.



Samstag, 21. Januar 2017

Isla Magdalena

Oder: Abschied von Patagonien

Eigentlich hatten wir ja vor, bis nach Ushuaia zu radeln. Andererseits hatten wir es von vorne herein offen gelassen, diesen Teil eventuell auszulassen. Obwohl der teils sehr heftige Wind von Puerto Natales bis nach Ushuaia mit Glück als Rückenwind schieben würde und nicht mehr allzu viele stärkere Steigungen anstehen, belassen wir es mit dem Endpunkt Punta Arenas. Nach den vielen landschaftlichen Highlights der Carretera Austral und den teils spektakulären Eindrücken in den patagonischen Nationalparks sind die restlichen 500 Kilometer eher eintönig - und wenn man dann noch gegen den Wind fahren muss...

Wir sehen vor der Insel sogar kleinere Wale,
allerdings sind wir mit fotografieren zu langsam,
man sieht fast nur noch den Blas

Dienstag, 17. Januar 2017

Highlights in Patagonien

Oder: Urlaub vom radeln
10.01. bis  16.01.2017

Lächelnd schiebt der Mann seinen heißen Metallbecher über den Tresen. Der Mate darin dampft und das Trinkrohr, die Bombilla, lugt über den Rand. Wir stehen am Schalter des argentinischen
Grenzbeamten und warten auf die Bearbeitung unserer Papiere, als der Mann mit seinem Matebecher hinzu kommt und mit seinem Angebot an Pit für Überraschung sorgt. Die Wartenden in der Schlange vor dem Schalter lachen, als Pit das heiße Getränk probiert - und sie lachen noch mehr, als sie mein Gesicht sehen, als ich ebenfalls dazu eingeladen werde, einen neuen Aufguss zu probieren! Welcome to Argentina!

Mittwoch, 11. Januar 2017

Carretera Austral - das Ende...

5.1. Bis 10.1.2017
Puerto Bertrand - Cochrane - Caleta Tortel - Puerto Natales
170 km                          Gesamt: 2.183 km
Zusätzlich mit dem Schiff:     ca. 700 km      

Obwohl die Carretera Austral noch ungefähr 100 km bis nach Villa O'Higgins weiter geht, war sie für uns bereits in Caleta Tortel zu Ende. Warum? Ganz einfach! Von hier aus gibt es seit ein paar Monaten eine Fährverbindung nach Puerto Natales!

Die Fähre wird beladen

Samstag, 7. Januar 2017

Reisetagebuch

Wie kann man die vielen Erlebnisse und Eindrücke auf Langzeitreisen konservieren und speichern? Für uns hat es sich bewährt, ein Reisetagebuch zu führen. Und wie das funktioniert, wollen wir euch heute mal zeigen:

Diese kleine Katze hat sich in unsere Herzen geschlichen